aktion gegen obszöne bekleidung 23. May 2001
Neulich auf meinem Fahrradgepäckträger! Schlechter Witz?!. - Nein, leider völlig ernstgemeint…
on the road 20. May 2001

Ab Morgen verreist nach HH, daher bis Ende der Woche hier wohl keine postings.
immer noch gut 18. May 2001
Festivalsommer 2001. Im kniehohen Gras sitzen, warmes Bier trinken und angekohlte Würstchen vom Pappteller snacken, während kleine Krabbeltiere es sich im Zelt nebenan gemütlich machen. Dazu ein gutes Dutzend seiner Lieblingsbands auf der Bühne ein paar Meter weiter. Wo gibt’s das ? Letztes Jahr hat mich das Immergut-Festival zwei schöne Tage in der mecklenburg-vorpommernschen Seenplatte verbringen lassen. Dank Sponsoring durch die lokale Milchmarke(!) alles zu sehr gemäßigten Preisen. Dieses Jahr empfiehlt sowohl die Spex als auch die Intro das Festival. Zurecht. Es dürfte wohl kaum ein qualitativ homogeneres Line-up zu finden sein. Meine Favoriten: Readymade, Slut, Miles, Eskobar, Sportfreunde Stiller, Virginia Jetzt! und Tom Liwa. Moderiert wird das ganze vom Viva2-News-Fahrstuhl-Rocco. Also wer nächste Woche noch nichts vor hat und dem die Rock am Ring-Park-See Gigantonomie zuwider ist, der sollte einen Ausflug in den Osten unternehmen und diesem kleinen, aber feinen Festival beiwohnen.
kleine sprachschule #2 15. May 2001
“Controller (m.) Früher ‘Buchhalter’. Ähnlich wie die ‘Raumpflegerin’ die diskriminierende Berufsbezeichnung ‘Putzfrau’ im Zuge sozialliberaler Emanzipationsbestrebungen abgelöst hat, ist der dynamische Controller an die Stelle des mit Ärmelschonern versehenen Buchhalters gerückt. Die englische Form wurde gewählt, weil ‘Kontrolleur’ bereits vergeben war und weil der Begriff des Kontrollierens die Schattenseiten dieses unverzichtbaren Berufsstandes unverhältnismäßig hervorgehoben hätte.” (Roland Kaehlbrandt, Deutsch für Eliten)
straight beats 13. May 2001
Bin normalerweise eher ein Freund der zershredderten, verhackstückselten elektronischen Beats. Angefangen bei Lali Puna über Console bis hin zu Funkstörung gibt es eine Vielzahl von Künstlern, die mein Herz höher schlagen lassen. Sobald jedoch die Beats straight-forward 4/4-Takt loopen, finde ich kaum Tracks die mich die mich in ihrer Klangstruktur ansprechen. Die Houseplatten an denen ich gefallen finde, die lassen sich immer noch an zwei Händen abzählen. Bei Techno brauche ich erst gar nicht zu suchen. Das liegt nicht daran, dass ich die geraden Beats weniger mögen würde. Mal ist mir die Produktion zu minimal, mal zu monoton irgendwas stört immer. Alle paar Monate finde ich dann doch mal eine neue Platte, aber das ist dann schon wirklich ein Ereignis. Eine große Freude war es deshalb, gestern dem Set des Gast-djs im hd800 (Mannheim) zu lauschen. Da kamen dann direkt auf einen Schlag ein Dutzend interessanter straight beat Tracks. Nach dem ich eine ganze Zeit lang genüsslich an meinem Drink genuckelt hatte, habe ich mich dann doch irgendwann mal bequemt denn Plattendreher zu interviewen, was er da für Bonbons serviert. soul static bureau habe ich dabei auf einem Plattencover erhaschen können. Werde da mal bei Gelegenheit in das komplette Album reinhören.